Aphorismen

A-D | E-H | I-L | M-P | Q-T | U-Z

A-D

Aber das hat jeder empfunden

Aber der Frieden ist undankbar

Aber was nützen die besten Worte

Aber wenn wir nicht mehr wollen

Alle erfolgreichen Schmöker

Alles ist richtig

Alles, was man regemäßig

Als Gott am sechsten Schöpfungstage alles ansah

Alte haben gewöhnlich vergessen

Amüsements sehen immer wie die Geschäfte aus

An so ein Leben

Arbeit

»Arzt sein heißt: der Stärkere sein«

Aus seiner Haut kann keiner

Bekanntlich ist man auf nichts so stolz

Beurteil uns nie

Beziehung zur Industrie

Bist du auch dämlich

Bitter, wenn sie einen Liebhaber gehabt hat

Blut ist dicker als Wasser

Charakteristisch für einen Menschen ist das

Da es ein alter Aberglaube ist

Daß überhaupt organisiert wird

Das ›Vaterland‹

Das ärgerliche am Ärger ist

Das »Menschliche« ist das

Das bitterste Weinen

Das Christentum braucht nur ein Jahrtausend

Das Christentum ist eine gewaltige Macht.

Das deutsche Leben

Das englische ist eine einfache, aber schwere Sprache

Das Grundgesetz jeder richtigen Reise

Das Ideal eines höhern Angestellten ist

Das ist Humor: durch die Dinge durchsehen

Das ist ihre Arbeit

Das ist schwer

Das Leben ist ernst

Das Leben muß man kauen

Das Schönst am Sonntag

Das Soldatenelend – und mit im das Elend aller

Das Volk versteht das meiste falsch

Das Wesen des Meeres

Das, worum mir manchmal so bange ist

Dürfen darf man alles

Dein Herz ist ein Serienstück

Dein tiefstes Lebensgefühl

Den Deutschen muß man verstehen

Den Mann gibt es gar nicht

Den meisten Leuten sollte man in ihr Wappen schreiben

Denn das Unglück ist eine eitle Frau

Denn jedes Privileg ist in erster Linie

Denn mit dem Stil ist das wie mit so vielen Dingen

Der Chef organisiert von Zeit zu Zeit

Der Deutsche fährt nicht wie andere Menschen

Der durchschnittliche städtische Mitteleuropäer

Der Durchschnittsleser erlebt die Welt

Der erste Mann

Der französische Soldat

Der Geist ist ein Bestandteil des Lebens

Der Geist ist in Deutschland immer

Der geschickte Journalist

Der Haß der besitzenden Schichten

Der Humor ist ein Element

Der Kerl versteht nichts von Frauen

Der Kleinbürger hat drei echte Leidenschaften

Der Mensch gönnt seiner Gattung nichts

Der Mensch hat, neben dem Trieb zur Fortpflanzung

Der Mensch ist ein politisches Geschöpf

Der Mensch ist ein Wirbeltier

Der Mensch möchte nicht gern sterben

Der Mensch wird auf natürlichem Wege hergestellt

Der Name ist, der Menschen zieret

Der politische Witz

Der Proletarier, der einen Lastwagen umschmeißt

Der Satiriker ist ein gekränkter Idealist

Der schönste Augenblick am Tag

Der Sozialismus wird erst siegen

Der Spiegel kann nichts dafür

Der Standesdünkel liegt in derselben Schublade

Der Vorteil der Klugheit

Der Wille macht noch kein Gewitter

Der Zustand der gesamten menschlichen Moral

Deutsche, kauft deutsche Zitronen!

Deutschland ist ein anatomische Merkwürdigkeit

Dick sein ist keine physiologische Eigenschaft

Die alte Ordnung

Die Amerikanerinnen sind doch

Die Basis einer gesunden Ordnung

Die Börse erfüllt eine wirtschaftliche Funktion

Die Börse sieht jeden Mittag die Weltlage an

Die Bourgeoisie ist in keinem Lande sehr erfreulich

Die deutsche Strafprozeßordnung ließt sich

Die Deutschen haben zwar nicht das Pulver erfunden

Die Engländer wollen etwas zum Lesen

Die Erde ist ein Planet

Die Familie weiß alles, mißbilligt es aber grundsätzlich

Die Frauen haben es ja von Zeit zu Zeit

Die Frauen sind die Holzwolle

Die Gleichgültigkeit so vieler Menschen

Die Grausamkeit der meisten Menschen

Die größte Sehenswürdigkeit

Die Katholiken sitzen vor ihrer Hütte

Die Katholiken terrorisieren das Land

Die Katze ist das einzige vierbeinige Tier

Die meisten Antisemiten

Die meisten Hotels verkaufen etwas

Die meisten Leute feiern Weihnachten

»Die meisten Menschen«

Die Menschen sind so geartet

Die menschliche Dummheit

Die Militaristen irren

Die Nation ist der Abfalleimer aller Gefühle

Die obern Staatsbankbeamten sind gesetzlich verpflichtet

Die Partei schreibe sich hinter die Ohren

Die Riviera liegt da

Die Sache? Interessiert in Paris

Die Satire beißt, lacht, pfeift und trommelt

Die Satire ist nur die Konkav-Ansicht eines Gemüts

Die Seele jeder Ordnung

Die Siegesgöttin ist nach verlorenen Kriegen

Die Sprache ist eine Waffe

Die tiefste Sexualmoral

Die von damals hatten vieles noch nicht

Die Würde muß es sich gefallen lassen

Die Zentrale ist eine Kleinigkeit

Dies ist die wahrste aller Demokratien

Dieselbe Kartoffeln, dieselben Kapitalisten

Dieser Parlamentarismus, der längst seine eigne Karikatur

Dieses Deutschtum ist ein unerträgliches

Doch Liebe, steht geschrieben

Doch sollte man mit jener Unehrlichkeit aufhören

Du bekommst einen Brief

Du mußt aktueller schwätzen

Dumme und Gescheite unterscheiden sich dadurch

E-H

Eifersucht macht

Ein Film… Was kann das schon sein

Ein kleines bißchen Zärtlichkeit

Ein Leser hat’s gut

Ein Loch ist da

Ein Podium ist ein unbarmherzige Sache

Ein Redner sei kein Lexikon

Ein schlechter Journalist

Ein Tyrann macht viele

Ein vernünftiges Wort zur rechten Stunde

Bindung zu einer Frau

Eine falsche Allgemeinbildung

Eine Frömmigkeit, die nur dann, verstaubt und verrostet

Eine hackt Holz

Eine Krise ist jener Ungewisse Zustand

Eine Regierung ist nicht der Ausdruck des Volkswillens

Eine Reisebeschreibung ist in erster Linie

Eine Treppe

Einem Menschen, den man nicht kennt

Einen Titel muß der Mensch haben

Einer allein

Emigranten. Im Paris

Entweder du liest eine Frau

Entwirf deinen Reiseplan im großen

Er war sehr eitel darauf

Erfahrung heißt gar nichts

Erfahrungen vererben sich nicht

Ergebnisse haben manchmal unrecht

Erhalten zu bleiben

Erneuerung eines Volkes

Erst habe ich gemerkt

Erwarte nichts

Es geht nirgends so merkwürdig

Es gibt ein Sakrileg auf der Welt

Es gibt für einen Menschen

Es gibt keine richtige Art

Es gibt keine tiefere Sehnsucht als diese

Es gibt keinen Erfolg

Es gibt Leute, die wollen lieber einen Stehplatz

Es gibt moderne Möbel

Es gibt nur zwei eherne Gesetzte für die Kritik

Es gibt so wenige brauchbare Buch-Kritiken

Es gibt vielerlei Lärme

Es gibt, um eine Bürokratie zu säubern, nur eines

Es is so ein beruhjendes Jefiehl

Es ist die Aufgabe des historischen Materialismus

Es ist die Macht, die verliehen wird

Es ist ein großer Irrtum

Es ist ein schwerer Irrtum

Es ist immer schön

Es ist schön

Es kommt in der Politik nicht darauf an

Es lastet auf dieser Zeit

Es muß einer sehr stark sein

Es muß Menschen geben

Es wird die Zeit kommen

Etwa die gute Hälfte aller Fremdwörter

Fang nie was mit Verwandtschaft an

Für uns betet eigentlich niemand beim lieben Gott

Feste pflegen sich lange zu halten

Finales gibt es ja doch nur in Opern

Fix und fertig liegen die Phrasen

Frau und Mann sind niemals frei

Fremde Sprachen sind schön

Fremder Hunger langweilt

Freundschaft

Freundschaft beruht darauf

Gebt den Leuten mehr Schlaf

Gegen einen Ozean

Geld will ernst genommen werden

Glück ist der Zustand

Golf, sagte einmal jemand

Gott erhalte uns die Freundschaft

Grüßt, ihr Herren, die Damen

Große Dinge ereignen sich nicht

Große Probleme werden nicht entschieden

Gummiknüppel

Habt erbarmen

Hinter den Kulissen deines Daseins

Humor ruht oft in der Veranlagung von Menschen

Humoristen haben aufeinander

I-L

Ich bejahe den Klassenkampf

Ich habe Erfolg

Ich habe nie geglaubt

Ich habe Pornographien Toulouse-Lautrecs gesehen

Ich höre nachts die Lokomotiven pfeifen

Ich weiß sehr genau, was die Leute wollen

Ich werde also eines Tages sterben

Im Augenblick, wo man in völliger Dunkelheit steckt

Im Leben verbirgt man seine Gefühle

Im übrigen gilt ja hier derjenige

Im übrigen ist der Mensch ein Lebewesen

Im übrigen ist Militärjustiz

In der Ehe pflegt gewöhnlich einer der Dumme zu sein

In der Politik zählt

In der vollkommenen Stille

In Deutschland arbeiten die Arbeiter

In Europa ist viel über Krieg nachgedacht worden

In neunundneunzig Fällen von hundert lohn es sich nicht

Inzwischen wimmelt das in den Slums der Länder

Ist dir noch nicht aufgefallen

Je engstirniger, je kleiner, je schmalhorizontiger

Jede Frau darf beten

Jede Glorifizierung eines Menschen

Jede Wirtschaft beruht auf dem Kreditsystem

Jeder geht seinem kleinen Schicksal zu

Jeder hält seinen Laden für den allerwichtigsten

Jeder Herzschlag klopft dem Grabe zu

Jeder historische Roman

Jeder kräht auf seinem Mist

Jeder Krieg ist eine Niederlage

Jeder Mensch hat eine Leber

Jeder versteht nur seine eigene Poesie

Jedes Glück hat einen Stich

Jedes Verbrechen hat zwei Grundlagen

Jubel über militärische Schauspiele

Jung sein ist gar nichts

Katholische Kirchen sind immer geöffnet

Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen

Kämpfen – aber mit Freuden

Kinder haben keinen Humor

Kitsch ist das Echo

Kratze das Heiligenbildchen

Krieg dem Kriege!

Kunst, Niveau, Anständigkeit, Gesinnung

Laß die Liebe aus dem Spiel

Langeweile; die Schwierigkeit ein Land fremder Phantasien

Langweilig ist

Lasset uns denn weiterhin

Leben ist

Leben ist aussuchen

Lebst du mir ihr gemeinsam

Liebe ist, wenn sie dir die Krümel

Liebe ist: Erfüllung

Literarische Erfolge beweisen zunächst

Lust steigert

M-P

Man achte immer auf Qualität

Man behütet nicht umsonst ängstlich das Letzte

Man denkt oft, die Liebe sei stärker als die Zeit

Man fällt selten über seine Fehler.

Man hebt einen Stand am besten

Man ist Bürger durch Anlage

Man ist in Europa ein Mal Staatsbürger

Man kann den Hintern schminken

Man kann doch nicht

Man muß den Leuten nie mehr Geld

Man muß diese Welt begriffen haben

Man muß nicht alles so genau verstehen

Man muß sich, sagte er, die Zelle weit träumen

Man sage in seherischem Tonfall dummes Zeug

Man soll Frauen keine Witze erzählen

Man soll nicht den Proletarier mimen

Man sollte gar nicht glauben

Man sollte nichts tun

Manche Gegenstände

Manche Menschen lesen überhaupt keine Bücher

Manchmal ist es schön, allein zu sein

Manchmal sieht man Freund wieder

Möchten sie sich

Menschen miteinander gibt es nicht

Merkwürdig, was dieselben zweitausend Menschen

Missionare müssen indianisch lernen

Mit dem nackten Körper

Mit der Logik

Muß denn immer gleich

Nationalökonomie ist die Metaphysik

Nationalökonomie ist, wenn Leute sich wundern

Nähme man den Zeitungen den Fettdruck

Neben manchem andern sondern die Menschen auch

Nichts ist schwerer und nichts erfordert mehr Charakter

Nichts ist so abscheulich

Nichts nimmt eine Weltanschauung so übel

Nichts verächtlicher, als wenn Literaten

Nichts wird so respektiert

Nie geraten die Deutschen so außer sich

Nie ist ein Gegenstand so leibhaftig da

Nie versteht ein Liebender

Niemand hat heute ein so vollkommenes Weltbild

Nun ist ein alter Baum ein Stückchen Leben

Nur der Unbegabte stiehlt

Nur nicht sein Leben zu Ende leben

Nur wenige Menschen vermögen

Organisieren ist, wenn einer aufschreibt

Pflichten – Gehorsam – Arbeit

Phantasie haben doch nur Geschäftsleute

Politik ist zu Gezänke geworden

Politik kann man in diesem Lande definieren

Q-T

Ratschläge für einen guten Redner

Runzeln

Sage mir, wie ein Land mit seinen schlimmsten politischen Gegner umgeht

Satire hat eine Grenze nach oben

Schön ist Beisammensein

Schön ist nur, was niemals dein

Schlangen vor dem Schalter

Schwer ist es, dem Schulmeister zu antworten

Selbst die Nachrichten

Sie reden verschiedene Sprachen

»Sie schläft mit ihm«

So viel Mangel an Psychologie

Solche Pleiten erkennt man daran

Soziologie ist der Mißbrauch

Strenge am rechten Ort

Subordinieren – das ist die schlechte Arbeit von gestern

Toleranz ist der Verdacht

Tu fromm – du braucht es gar nicht zu sein

U-Z

Über den Bodensee der Sexualität

Überschrift eines demokratischen Leitartikels

Übertreibt die Satire? Die Satire muß übertreiben

Uhren, an denen sich Liebespaare

Um populär zu werden

Um wieviel stiller ginge es in manchen Familien zu

Und darum wird beim happy end

Und der Grund, aus dem der Kirche täglich mehr und mehr

Und die Literatur hat in den sechstausend Jahren Menschheitsgeschichte

Und die Vergangenheit

Und hörst du auch fremde Länder

Und nichts ist schlimmer, als ein Buch anzufangen

Uns haben sie

Verärgerte Bürgerliche

Versuche, einen Roman zu schreiben

Vom Wissen wird man nicht satt

Von der Verliebtheit

Vor einem Schalter stehen

Vorlust, Nachlust und nächtliches Zaudern

Wann beherrschst du eine fremde Sprache wirklich

Was aber machte der Mann

Was darf die Satire?

Was die Kirche nicht verhindern kann

Was die Weltwirtschaft angeht

»Was für ein Geschäft treibt ihr?«

Was ist der Nagel jeder Ehe

»Was macht er eigentlich jetzt?«

Was nicht griffbereit ist

Was wäre der Mensch ohne Telefon!

Wegen ungünstiger Witterung

Wenn bei uns die Ideen populär werden

Wenn der Deutsche hinfällt

Wenn der Mensch fühlt

Wenn die Maschinen

Wenn die Unternehmer alles Geld im Ausland

Wenn du liest

Wenn ein Mann weiß

Wenn ein Mensch ein Loch sieht

Wenn einem Lebenden ein Denkmal gesetzt wird

Wenn einer bei der Festsetzung von Arbeit und Lohn

Wenn einer nichts hat

Wenn einer spricht

Wenn ich jetzt sterben müßte, würde ich sagen

Wenn man einen Menschen richtig beurteilen will

Wenn man so ganz still leben könnte

Wenn manche Frauen wüßten

Wenn wir einmal grausam sind

Wer auf andre Leute wirken will

Wer da schreit: »Dem Volke muß die Religion erhalten bleiben«

Wer die Enge seiner Heimat ermessen will

Wer die Freiheit nicht im Blut hat

Wer die Schule hat

Wer in einem blühenden Frauenkörper

Wer inbrünstig haßt, muß einmal sehr geliebt haben

Wer lobt, wird selten

Werkgemeinschaft uns sozialer Ausgleich

Wesentlich an einer Zeitung ist zunächst

Wie hochmütig

Wie sich der kleine Moritz die Weltgeschichte

Wie weit ist es von einem Mann

Wir brauchen alle etwas

Wir hätten sollen

Wir in Berlin sind überall dabei

Wir lagen auf der Wiese

Wir leiden an einer Überschätzung der Sexualität

Wir Menschen sind doch

Wir sind manchmal reizend

Wir sind schlimmer als Amerika

Wir sind stark, wenn wir zusammenhalten

Wir sitzen mit unsern Gefühlen

Wirklich Lebenskräftiges kann die Presse

Wo ein Ding ist, kann kein andres sein.

Woher das Geld kommt ist unbekannt

Wohin treiben wir? Wir lenken schon lange nicht mehr

Wohltaten, Mensch, sind nichts als Dampf

Worte und Taten

Zivilisierte Menschen

Zur Heirat gehört mehr

Zwischen Ungezogenheiten

Zwischenstaatlich organisiert sind in Europa nur